Verwaltungsdienste

Bearbeitung von Stundung, Niederschlagung, Erlass

Bearbeitung von Widersprüchen

Erhebung von Steuern und Abgaben

Gewerbesteuer

Allgemeine Informationen

Eine der wichtigsten Einnahmequellen für die Gemeinden ist die Gewerbesteuer. Mit ihr leisten die Unternehmen einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung der Orte. Nicht zuletzt sind die Einnahmen Voraussetzung für Investitionen in eine sehr gute Infrastruktur, die wir in unserem Amtsbereich bieten können.

Grundlage für die tatsächlich zu zahlende Gewerbesteuer ist der Ertrag Ihres Unternehmens. Aus diesen Erträgen ermittelt das Finanzamt (nicht das Amt Stralendorf) den Gewerbesteuermessbetrag.

Die Gemeinden beeinflussen die tatsächliche Gewerbesteuer durch die Festlegung eines Hebesatzes.

Zu den rechtlichen Grundlagen gehören das Gewerbesteuergesetz, die Abgabenordnung und die Haushaltssatzung der jeweiligen Gemeinde.

Berechnet wird die Gewerbesteuer, indem der vom Finanzamt ermittelte Gewerbesteuermessbetrag mit dem Hebesatz der jeweilien Gemeinde multipliziert wird.

Fällig werden die Gewerbesteuervorauszahlungen vierteljährlich (jeweils am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November) eines Jahres.

Grundsteuer A und B

Allgemeine Informationen

Die Grundsteuern sind Jahressteuern, werden für das laufende Jahr festgesetzt und sind vierteljährlich (am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November) fällig. Auf Antrag können die Steuern auch einmal im Jahr fällig werden (z.B. erfolgt die Antragstellung 2008, ist man ab 2009 Jahreszahler).

Für jedes Grundstück, Gebäude und jede Eigentumswohnung sind Grundsteuern zu entrichten. Zu den Gebäuden zählen unter anderem Ein- bzw. Mehrfamilienhäuser, Betriebsstätten, Bootshäuser, Garagen, Gartenhäuser und Ferienbungalows. Die Höhe ist abhängig vom Grundsteuermeßbetrag, welcher vom Finanzamt festgelegt wird, und dem Grundsteuerhebesatz, welcher jedes Jahr von der Gemeindevertretung neu mit der Haushaltssatzung beschlossen wird.

Unterschieden wird zwischen der Grundsteuer A, dazu gehören land- und forstwirtschaftliche Flächen, und der Grundsteuer B, zu welcher alle anderen Grundstücke, Gebäude und Wohnungen zählen.

Bei Mietwohngrundstücken und Einfamilienhäusern, die keinen Einheitswert nach der Grundsteuer B vom Finanzamt erhalten haben, kommt die Ersatzbemessung zur Anwendung. Dieses gilt auch, wenn das Eigenheim unter die 10-jährige Steuerfreiheit fiel. Das Formular zur Selbsterklärung nach der Ersatzbemessung wird dem Steuerpflichtigen bei Anzeige durch das Amt zugeschickt.

Zu den rechtlichen Grundlagen gehören das Bewertungsgesetz (danach bestimmt das Finanzamt den Messbetrag), das Grundsteuergesetz, die Abgabenordnung und die Haushaltssatzung der jeweiligen Gemeinde.

Berechnung:

Aktueller Grundsteuermessbetrag des Finanzamtes x aktuellem Hebesatz für die Grundsteuer = Jahresbetrag für die Grundsteuer

Hundesteuer

Hundesteuer An- und Abmeldung

Allgemeine Informationen

Ziel der Hundesteuer ist es, den Hundebestand in den Gemeinden zu begrenzen. Wer dennoch einen oder mehrere Hunde halten möchte, muss eine Steuer entrichten.

In der Regel wird die Steuer fällig, sobald Sie einen Hund aufgenommen haben. Sie müssen die Steuer dann für den gesamten Monat zahlen. Erhält Ihre Hündin Nachwuchs und Sie möchten diesen behalten, wird die Steuer fällig, sobald die Welpen drei Monate alt sind. Wenn Sie neu in den Amtsbereich gezogen sind, beginnt die Steuerpflicht am 01. des nächsten Monats.

Bitte melden Sie Ihren Hund im eigenen Interesse freiwillig an. Damit ersparen Sie sich und uns unnötige Unannehmlichkeiten.

Natürlich müssen Sie in bestimmten Situationen keine Hundesteuer bezahlen. Das gilt beispielsweise dann, wenn Sie als behinderter Mensch auf Ihren Hund angewiesen sind (z.B. Blindenhunde). Die genauen Voraussetzungen können Sie in der Hundesteuersatzung der jeweiligen Gemeinde nachlesen.
Eine Ermäßigung kommt unter Umständen in Betracht, wenn Sie im Außenbereich wohnen, den Hund beruflich als Schutzhund oder für die Jagd benötigen. Die genauen Voraussetzungen für Steuerermäßigungen und die Höhe der Ermäßigung können Sie ebenfalls der Hundesteuersatzung der jeweiligen Gemeinde entnehmen.

Bei Anmeldung Ihres Hundes erhalten Sie eine Hundesteuermarke. Um im Falle eines Entlaufens des Hundes eine schnelle Ermittlung seines Eigentümers zu ermöglichen, ist die Marke möglichst am Halsband zu befestigen. Die Hundesteuermarke ist bei Besitzwechsel oder Verenden des Tieres zusammen mit der Abmeldung und gegebenenfalls mit dem Attest des Tierarztes zurückzugeben. Bei Verlust der Marke können Sie eine neue Steuermarke erhalten.