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Ausstellung von Ehefähigkeitszeugnissen für Deutsche

Für Ihre Eheschließung im Ausland benötigen Sie möglicherweise ein Ehefähigkeitszeugnis. Das Ehefähigkeitszeugnis ist eine Bescheinigung des deutschen Standesbeamten am (letzten) Wohnsitz der Verlobten, dass der Eheschließung der beiden in diesem Zeugnis genannten Brautleute kein Ehehindernis nach den deutschen Gesetzen entgegensteht. 

 

Welche Dokumente bei der Beantragung vorzulegen sind - auch für einen ausländischen Partner!- erfragen Sie bitte bei Ihrem Standesbeamten. Dort bekommen Sie auch das Formular für die Beantragung des Zeugnisses. 

 

Die Ausstellung des Ehefähigkeitszeugnisses ist gebührenpflichtig in Höhe von 40,00 €.

Beurkundung des Personenstandes

Beurkundung namensrechtlicher Erklärungen

Beurkundung statusrechtlicher Erklärung

Eheschließungen

Sie möchten heiraten - was ist zu tun?

Zuständig für die Anmeldung zur Eheschließung ist das Standesamt, in dessen Bezirk mindestens einer der Verlobten einen Wohnsitz hat. Die Eheschließung selber kann dann später vor jedem beliebigen Standesamt in Deutschland vorgenommen werden

  • Sie wohnen beide mit Hauptwohnsitz in unserem Amtsbereich
  • sind beide deutsche Staatsangehörige
  • waren beide noch nicht verheiratet
  • haben keine Kinder
  • und sind beide in unserem Amtsbereich geboren

dann brauchen Sie für die Anmeldung zur Eheschließung nur noch Ihren Personalausweis oder Reisepass, Aufenthaltsbescheinigung.

Wenn eine oder mehrere der oben genannten Voraussetzungen nicht zutreffen, melden Sie sich zunächst beim Standesamt. Wir informieren Sie dann persönlich darüber, welche Unerlagen Sie für die Anmeldung zur Eheschließung benötigen, und wo Sie diese gegebenenfalls erhalten.

 Für die Anmeldung zur Eheschließung lassen Sie sich von uns einen Termin geben, damit Sie und andere nicht unnötig lange warten müssen.

Entgegennahme eidesstattlicher Erklärungen

Geburten

Wir haben Nachwuchs bekommen

 Was ist bei der Geburt eines Kindes zu tun? (Hausgeburt)

  • Die Geburt ist innerhalb einer Woche beim Standesamt des Geburtsortes anzumelden.
  • Sofern es sich um eine Totgeburt handelt, ist diese spätestens am nächsten Werktag anzumelden.

 Mitzubringen sind bei einem Kind, dessen Eltern miteinander verheiratet sind:

  • Bescheinigung der Hebamme über die Geburt
  • Erklärung zur Namensführung des Kindes (von beiden unterschrieben)
  • Personalausweise oder Reisepässe der Eltern und ggf. des Anzeigenden
  • Familienstammbuch oder
  • beglaubigte Abschrift des Familienbuches

oder (sofern die Eheschließung im Ausland erfolgte)

  • Heiratsurkunde und Scheidungsurteil bzw. Sterbeurkunde des Ehegatten

bei einem Kind, dessen Mutter nicht verheiratet ist:

  • Bescheinigung der Hebamme über die Geburt
  • Personalausweis oder Reisepass der Mutter und ggf. des Anzeigenden
  • Geburtsurkunde der Mutter (wenn ledig) oder
  • beglaubigte Abschrift des Familienbuches mit Auflösungsvermerk (wenn Mutter geschieden oder verwitwet)
  • Geburtsurkunde des Vaters und Vaterschaftsanerkennung ggf. Sorgerechtserklärung

oder (sofern die Eheschließung im Ausland erfolgte)

  • Heiratsurkunde der Eltern

Urkunden sind jeweils im Original und ausländische Urkunden außerdem mit einer Übersetzung vorzulegen.

Für weitere Auskünfte vor allem auch in Bezug auf

  • Vaterschaftsanerkennung und
  • Namenserteilungen

stehen die Standesbebamtinnen gern zur Verfügung.

Kirchenaustrittserklärung

Zuständig für die Austrittserklärung ist das Standesamt, in dessen Amtsbereich die aus der Religionsgemeinschaft austretende Person ihren Wohnsitz (bei Fehlen eines Wohnsitzes ihren gewöhnlichen Aufenthalt) hat.

Sie erhalten über den Austritt aus der Kirche eine Bescheinigung.


Das Standesamt sendet eine Mitteilung an die Kirche, das Finanzamt und das Einwohnermeldeamt.
Die Steuerpflicht endet mit Ablauf des Kalendermonats, in dem die Erklärung des Kirchenaustritts wirksam geworden ist.

Den Austritt aus einer Kirche, Religionsgemeinschaft oder Weltanschauungsgesellschaft des öffentlichen Rechts (Religionsgemeinschaft) können Sie problemlos erklären, wenn Sie das 14. Lebensjahr vollendet haben und nicht geschäftsunfähig sind.
Für Minderjährige unter 14 Jahren können die personensorgeberechtigten Eltern den Austritt erklären. Hat ein Kind das zwölfte Lebensjahr vollendet, kann der Austritt nicht gegen seinen Willen erklärt werden.

Folgenden Unterlagen sind für den Kirchenaustritt vorzulegen:
Geburtsurkunde und/oder Heiratsurkunde, Personalausweis

Es wird eine Gebühr von 10,- € erhoben.

Übrigend: wenn Sie wieder in die Kirche eintreten wollen, so müssen Sie dies beim zuständigen Pfarramt beantragen.

Lebenspartnerschaften

Seit dem 01.08.2001 haben gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland die Möglichkeit, "Ja" zueinander zu sagen. Sie können eine "Lebenspartnerschaft" begründen

Zur Begründung der Lebenspartnerschaft müssen die LebenspartnerInnen unter anderem volljährig und geschäftsfähig sein, dürfen nicht verheiratet sein und keine Lebenspartnerschaft gemäß Lebenspartnerschaftsgesetz führen.

Die LebenspartnerInnen haben die Möglichkeit, einen gemeinsamen Familiennamen zu führen. Dies kann der Geburtsname einer/eines Parterin/Partners sein. Derjenige, dessen Geburtsname nicht Lebenspartnerschaftsname wird, kann seinen Familiennamen voranstellen oder anfügen.

Zuständig für die Anmeldung der Begründung der Lebenspartnerschaft ist der Standesbeamte, in dessen Amtsbereich die LebenspartnerInnen ihren Wohnsitz haben.

Bei der Anmeldung zur Begründung der Lebenspartnerschaft fallen die üblichen Verwaltungsgebühren wie bei der Eheschließung an, d.h.

Prüfung der Voraussetzung der Begründung der Lebenspartnerschaft 40,- €
wenn ausländisches Recht zu beachten ist 70,- €.

Hinzu kommen Gebühren für Urkunden und evtl. für ein Stammbuch.

Weitere Informationen bezüglich des Verfahrens (Trautermine pp.) erhalten Sie per Telefon.

Die erforderlichen Unterlagen sind hauptsächlich abhängig vom Familienstand und von der Staatsangehörigkeit der LebenspartnerInnen. Informationen hierüber erhalten Sie bei persönlicher Vorsprache beim Standesamt Stralendorf.

Namens- und Staatsangehörigkeitsangelegenheiten

Personenstandsbücher

Urkundliche Nachweise werden sehr häufig benötigt, zum Beispiel um heiraten zu können, eine Erbangelegenheit zu regeln, Leistungen aus gesetzlichen und privaten Versicherungen zu erhalten. Aus den bei den Standesämtern geführten Personenstandsbüchern werden beweiskräftige beglaubigte Abschriften, Auszüge und folgende Urkunden ausgestellt:

 Geburtsurkunden

Beglaubigte Abschrift aus dem Geburtsregister - (Form der Geburtsurkunde, in der zusätzliche Angaben enthalten sind. Beispiel: im Falle einer Adoption sind auch die Angaben über die leiblichen Eltern enthalten. Neben der Anmeldung einer Eheschließung benötigt man die Abstammungsurkunde beispielsweise für Nachlaßangelegenheiten.

Mehrsprachige Urkunden (z.B. für die Verwendung im Ausland)

Heiratsurkunden

- Eine Heiratsurkunde beweist nur die Tatsache der Eheschließung, nicht jedoch, ob die Ehe noch besteht und welche Familiennamen die Ehegatten führen. Für die letztgenannten Fälle benötigen Sie

Beglaubigte Abschriften aus dem Eheregister

Diese beim Eheschließungsstandesamt geführte Urkunde wird laufend aktualisiert und enthält z.B. Angaben über die Eheleute und deren Eltern, die Namensführung, Vermerk über die Eheauflösung durch Tod oder Scheidung, über die gemeinsamen Kinder sowie über deren Eheschliessung, Tod usw.

Sterbeurkunden

Wo bekommen sie die Urkunden? Die Personenstandsregister werden immer am Ort des Ereignisses (Geburt, Eheschließung, Sterbefall) geführt. Sämtliche Urkunden sind daher bei dem Standesamt anzufordern, das diesen Personenstandsfall beurkundet hat, also z.B. beim Standesamt des Geburtsortes.

Wer erhält Urkunden, - Datenschutz -

Die Urkunden enthalten sehr persönliche, gesetzlich geschätzte Daten. Nach § 61 des Personenstandsgesetzes kann die Erteilung von Auskünften bzw. die Ausstellung von Urkunden nur von Personen verlangt werden, auf die sich der Eintrag bezieht, sowie von deren Ehegatten, Vorfahren (Eltern, Großeltern) und Abkömmlingen (Kinder, Enkel). Andere Personen (auch Verwandte in der Seitenlinie, z.B. Geschwister) können nur dann eine Personenstandsurkunde verlangen, wenn sie ein rechtliches Interesse glaubhaft machen oder die schriftliche Vollmacht eines Berechtigten vorlegen.

Gebühren sind bundeseinheitlich gleich und durch die Personenstandsverordnung geregelt:

Beglaubigte Abschriften/Auszüge aus den Registern 10,- €

Urkunden (z.B. Heirats-, Geburts-, Sterbeurkunden) 10,- €

Gebührenfreiheit besteht, wenn eine gesetzliche Regelung dies vorsieht (z.B. für Zwecke der gesetzlichen Rentenversicherung, Beantragung von Kindergeld)

Geburtsurkunden, Heiratsurkunden, Sterbeurkunden und beglaubigte Abschriften aus den Registern können persönlich oder auch formlos schriftlich beantragt werden. (Kopie des Personalausweises beifügen)

Standesamt

Sie möchten heiraten - was ist zu tun?

Zuständig für die Anmeldung zur Eheschließung ist das Standesamt, in dessen Bezirk mindestens einer der Verlobten einen Wohnsitz hat. Die Eheschließung selber kann dann später vor jedem beliebigen Standesamt in Deutschland vorgenommen werden

- Sie wohnen beide mit Hauptwohnsitz in unserem Amtsbereich

- sind beide deutsche Staatsangehörige

- waren beide noch nicht verheiratet

- haben keine Kinder

- und sind beide in diesem Amtsbereich geboren

dann brauchen Sie für die Anmeldung zur Eheschließung nur noch Ihren Personalausweis oder Reisepass, Aufenthaltsbescheinigung.

Wenn eine oder mehrere der oben genannten Voraussetzungen nicht zutreffen, melden Sie sich zunächst beim Standesamt. Wir informieren Sie dann persönlich darüber, welche Unerlagen Sie für die Anmeldung zur Eheschließung benötigen, und wo Sie diese gegebenenfalls erhalten.

Für die Anmeldung zur Eheschließung lassen Sie sich von uns einen Termin geben, damit Sie und andere nicht unnötig lange warten müssen.

Sterbefälle

Es gibt einen Todesfall in der Familie

Wo ist der Todesfall zu melden?

Für die Meldung eines Sterbefalles ist das Standesamt zuständig, in dessen Amtsbereich sich der Sterbefall ereignet hat.

Folgende Unterlagen sind mitzubringen, wenn der Tod zu Hause eingetreten ist:

1. Todesbescheinigung des Arztes, der die sog. Leichenschau vorgenommen hat.

2. möglichst Stammbuch der Familie oder Heiratsurkunde oder falls nicht verheiratet gewesen - Geburtsurkunde falls verwitwet oder geschieden, Nachweis hierüber (evtl. Stammbuch) falls nicht vorhanden, zumindest Personalausweis/Reisepass des/der Verstorbenen

3. Derjenige, der den Sterbefall beim Standesamt "anzeigt", muss seinen Personalausweis oder Reisepass vorlegen.

Folgende Unterlagen sind nitzubringen, wenn der Tod in einem Krankenhaus oder in einem Altenheim eingetreten ist:

1. Todesbescheinigung des Arztes, der die sog. leichenschau vorgenommen hat.

2. Sterbefallanzeige (Formular muss vom Krankenhaus/Altenheim ausgestellt werden)

3. möglichst Stammbuch der Familie oder Heiratsurkunde oder - falls nicht verheiratet gewesen - Geburtsurkunde falls verwitwet oder geschieden, Nachweis hierüber (evtl. Stammbuch) falls nicht vorhanden, zumindest Personalausweis/Reisepass des/der Verstorbenen

Folgende Unterlagen sind mitzubringen, wenn in der Todesermittlung die Polizei eingeschaltet ist (z.B. bei Verkehrsunfall, Freitod oder Mord):

1. möglichst Stammbuch der Familie oder heiratsurkunde oder - falls nicht verheiratet gewesen - Geburtsurkunde falls verwitwet oder geschieden, Nachweis hierüber (evtl. Stammbuch) und Personalausweis/Reisepass des/der Verstorbenen

Diese Unterlagen übergeben Sie bitte der Polizei, die alles weitere regelt.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Standesamt.

Testamentskartei