Verwaltungsdienste

Allgemeine Gefahrenabwehr und Ordnungsangelegenheiten

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Der Ordnungsverwaltung obliegt vor allem die Aufgabe der Gefahrenabwehr.

Die Ordnungsverwaltung umfasst einen umfangreichen Aufgabenbereich und berührt viele Lebensbereiche.

Die Allgemeinheit und der einzelne Bürger müssen vor Gefahren für die öffentliche Ordnung und Sicherheit geschützt werden.

Den Ordnungsämtern steht dafür eine Vielzahl von Spezialgesetzen und Verordnungen zur Verfügung.

Ordnungsbehörden sind keine Wächter der Moral. Auch wenn ein größerer Teil der Bevölkerung erwartet, dass die Ordnungsbehörde gegen Verhaltensweisen vorgehen muß, die man nicht gutheißen kann, muß immer geprüft werden, ob von diesen Verhaltensweisen eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgeht.

Durch die große Vielzahl von Vorschriften und Verordnungen läßt sich eine lückenlose Auflistung der Aufgaben hier nicht darstellen.

Deshalb sollten Sie sich bei Fragen nicht scheuen, uns anzurufen.
Wir kümmern uns um Ihr Anliegen und wenn wir nicht zuständig sind, hilft auch manchmal ein guter Rat weiter.

Brandschutz/ Feuerwehren/ Katastrophenschutz

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Organisation des Feuerwehrwesens als Aufgabe der kommunalen Selbstverwaltung

Verwaltung der Feuerwehren

Hier handelt es sich um Aufgaben der Gefahrenabwehr für die örtliche Gemeinschaft.

Das Feuerwehrwesen ist in unseren Gemeinden ehrenamtlich organisiert.
Im Amtsbereich wirken elf Freiwillige Feuerwehren deren Aufgabe ist es, den vorbeugenden Brandschutz und den abwehrenden Brandschutz sowie die technische Hilfeleistung abzusichern.
Über 250 Freiwillige Feuerwehrleute in unserem Amtsbereich sorgen dafür, dass die Gemeinden ihre Pflichtaufgaben erfüllen können. Außerdem sind in sieben Freiwilligen Feuerwehren Jugendabteilungen angesiedelt, die einen großen Anteil ihrer Arbeit in der freien Jugendarbeit ausüben. Sie bieten Mädchen und Jungen ab dem 11. Lebensjahr eine sinnvolle Aufgabe in der Freizeit an und fördern damit auch den Nachwuchs für die Feuerwehren.

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren sind ehrenamtlich tätig. Sie erhalten für ihren Einsatz kein Geld. Nur für besondere zusätzliche Tätigkeiten wird eine geringe Aufwandsentschädigung, die für Telefongespräche oder die Benutzung des privaten Kraftfahrzeuges gedacht ist, gezahlt.

Wenn Sie Interesse an der Arbeit in den Freiwilligen Wehren haben, können Sie Kontakt mit dem Wehrführer Ihrer Wohngemeinde aufnehmen. Sollte er Ihnen nicht bekannt sein, können Sie bei uns Namen und Telefonnummer erfragen.

Vielleicht ist der Dienst an der Allgemeinheit und der Umgang mit der Technik auch für Sie interessant und regt Sie zum Mitmachen in einer unserer Wehren an.

Brauchtumsfeuer

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Lagerfeuer sind Brauchtumsfeuer

Was ist Brauchtum?

Zu bestimmten Festtagen und Ereignisse oder Anlässen, wiederkehrende Feiern und Veranstaltungen, Traditionspflege (z.B. Osterfeuer, Walpurgisfeuer, Sonnenwendfeuer, Herbstfeuer, Straßenfeste, Kinderfeste u.s.w.).

Nicht jeder kann einfach so Lagerfeuer machen.

Die Genehmigung dazu erhalten Sie vom Ordnungsamt.

Der Antrag sollte folgende Angaben enthalten:

- Name, Anschrift, Wohnort
- Auf welcher Feuerstelle soll das Lagerfeuer entzündet werden?
- Wann soll die Fete steigen? Datum und Uhrzeit bitte angeben.
- Aus welchem Grund wollen Sie ein Feuer entzünden?
- Wer ist der Veranstalter?

Diese Genehmigungen werden mit Auflagen schnell erteilt.

Versäumen Sie nie, den Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Ihres Wohnortes/Veranstaltungsortes auf Ihr Vorhaben hinzuweisen, das könnte zu unliebsamen Überraschungen führen. Es ist nämlich durchaus möglich und auch schon vorgekommen, daß aufmerksame Mitbürgerinnen/Mitbürger im Vorbeifahren per Handy die Feuerwehr alamieren. Die Kosten dafür sind nicht unerheblich. Diese Sorglosigkeit kann teuer werden.

Eine Genehmigung ist immer ausgeschlossen, wenn durch den Landkreis Ludwigslust die Waldbrandwarnstufen 1 bis 4 bekanntgegeben worden sind.

Erlaubnis nach Hundehalterordnung

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Im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern gilt seit 8. Juli 2000 die Hundehalterverordnung. Darin ist geregelt, dass zur Haltung, zum Führen oder zur nichtgewerbsmäßigen Zucht von Hunden, die in dieser Verordnung aufgeführt sind (sog. Kampfhunde) eine Erlaubnis bei der örtlichen Ordnungsbehörde beantragt werden muß.

Für diesen Antrag benötigen Sie folgende Unterlagen und Voraussetzungen:

- Der Antragsteller muß das 18. Lebensjahr vollendet haben
- Er muss den Nachweis der Sachkunde erbringen
- Er muss die erforderliche Zuverlässigkeit und die körperliche Eignung nachweisen
- Er muss im Besitz eines gültigen Führungszeugnisses sein
- Er muss eine Hundehalterhaftpflichtversicherung mit ausreichender Deckung nachweisen
- Der Hund muss mit einer Tätowierung oder einem inplantierten chip gekennzeichnet werden
- Für den Hund muss eine ausbruchssichere Unterbringungsmöglichkeit vorhanden sein

Anträge zum Verfahren erhalten Sie im Ordnungsamt.

Wenn Sie Fragen dazu haben, rufen Sie uns an, wir beraten Sie gern.

Als gefährlicher Hund kann auch ein Hund einer anderen Rasse eingestuft werden, wenn er durch sein Verhalten gegenüber Menschen oder Tieren besonders auffällig geworden ist und eine über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft, Angriffslust, Schärfe oder eine andere in ihrer Wirkung vergleichbare, Mensch oder Tier gefährdende Eigenschaft besitzt.

Für jeden Hundehalter besteht weiterhin die Pflicht, seinen Hund nicht außerhalb des befriedeten Besitztums frei laufen  zu lassen.
Der Hund muß ein Halsband mit Anschrift des Hundehalters und gültiger Steuermarke tragen.

Der Hund darf nur von Personen ausgeführt werden, die geistig und körperlich dazu in der Lage sind. Das sollte vor allem bedacht werden, wenn ein großer Hund einem Kind zum Ausführen überlassen wird. Der Hundeführer muß dazu in der Lage sein, einen Hund auch in einer Gefahrensituation zu beherrschen.

Verstöße gegen diese Verordnungen können mit einem Bußgeld geahndet werden.

Fahrzeugwracks

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Auch bei einem Auto geht die Lebenszeit einmal zu Ende. Dann gehört es auf den "Autofriedhof".

Leider finden wir immer wieder illegal entsorgte Autowracks in unseren Gemeinden. Sollten Sie ein solches Wrack entdecken, rufen Sie uns bitte an.

Wir veranlassen dann alles Weitere.

Fischereiprüfung

Friedhofsangelegenheiten

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Der Tod eines nahen Angehörigen ist für die Familie immer ein einschneidendes Ereignis. Es ist trotzdem wichtig zu wissen, welche Formalitäten für eine würdevolle Bestattung des Toten zu erledigen sind.

Klicken Sie bitte unsere Hinweisseite "Standesamt" an. Nachdem Sie im Besitz der gültigen Sterbeurkunde sind, kann die Bestattung auf einem Friedhof erfolgen.

In unserem Amtsbereich betreibt die Gemeinde Holthusen einen kommunalen Friedhof. In den anderen Gemeinden befinden sich konfessionelle Friedhöfe, die über die jeweilige Kirchgemeinde bewirtschaftet werden.

Die Einwohner der Gemeinde Holthusen wenden sich bei einem anstehenden Bestattungsfall bitte an die Amtsverwaltung, also an das Ordnungsamt. Die Mitarbeiter suchen dann mit Ihnen gemeinsam eine geeignete Grabstätte aus.
Sie erhalten dann die gültige Friedhofssatzung der Gemeinde Holthusen.
Für die Feuerbestattung erhalten Sie von uns die Bestätigung, dass eine Grabstätte vorhanden ist.

In Holthusen ist die Bestattung in einem Urnengrab mit einer Ruhezeit von 25 Jahren möglich.
Beachten Sie bitte, dass es für Urnen eine Bestattungspflicht gibt, Sie die Urne also nicht zu Hause aufbewahren können.

Grabstellen für die Erdbestattung haben ebenfalls eine Ruhezeit von 25 Jahren.

Das Amt Stralendorf erstellt den Gebührenbescheid.

Auch in allen anderen Friedhofsangelegenheiten, wie Umbettung oder Aufhebung der Ruhezeiten können Sie sich an unsere Mitarbeiter wenden.

Wenn Sie Fragen zu kirchlichen Friedhöfen haben, wenden Sie sich bitte an die zuständigen Pastoren.

Fundtiere

Allgemeine Informationen

Fundtiere

Hier wird immer geprüft, ob von dem Tier eine Gefahr für die öffentliche Ordnung und Sicherheit ausgeht und dann individuell entschieden.
Für die Einweisung in das Tierheim ist immer nur die Behörde zuständig.
Wir geben hier Steuergelder aus und müssen sorgfältig prüfen, ob dafür die Notwendigkeit besteht.


Auch hier gilt - rufen Sie uns an, bevor die Kostenübernehme nicht geregelt ist.

Kontrolle Spielplätze

Lärmbekämpfung

Löschwasserversorgung

Natur- und Umweltschutz

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Für den Naturschutz finden sich wesentliche Regelungen im Bundesnaturschutzgesetz und in vielen ergänzenden Verordnungen. Jeder Einzelfall muß deshalb sorgfältig geprüft werden.

Im Artenschutz haben nach dem Landesnaturschutzgesetz die örtlichen Ordnungsbehörden und die Polizei, die Naturschutzbehörden von allen Vorgängen zu unterrichten, die deren Eingreifen erfordern oder für deren Entscheidung von Bedeutung sein können.

Für den Schutz und die Pflege wild wachsender Pflanzen und wild lebender Tiere gelten die bundesrechtlichen Vorschriften, die durch landesrechtliche Bestimmungen ergänzt werden.

Wenn Sie Fragen oder Hinweise haben, können Sie sich jederzeit an uns wenden.

Obdachlosenangelegenheiten

Parkausweise für Schwerbehinderte

Schädlingsbekämpfung

Schiedsstellenangelegenheiten

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Haben Sie Streit mit dem Nachbarn?

Das muss nicht sein!

Damit Sie wieder miteinander reden hilft Ihnen manchmal schon die Schiedsfrau oder der Schiedsmann!

Für unseren Amtsbereich ist

Herr Sebastian Körner
Walsmühler Straße 12
19073 Dümmer OT Walsmühlen


als Schiedsmann tätig. Sie erreichen Herrn Körner unter 03869/7099955 oder per Mail sebastian.koerner@schiedsmann.de

Gegen die Entrichtung einer kleinen Gebühr, können Sie Ihren Streit beilegen.
Sollte das ausichtslos sein, steht Ihnen immer noch der Klageweg offen.

Straßenverkehrrechtliche Anordnung

Straßenverkehrsangelegenheiten

Tierschutz

Allgemeine Informationen

Die Haltung von Tieren im Haushalt ist sehr verbreitet. Daraus ergeben sich auch für die zuständigen Behörden vielfältige Aufgaben. So ist es zum Beispiel nicht immer selbstverständlich, dass ein Tierhalter auf seine Nachbarschaft Rücksicht nimmt, denn nicht jeder Mitbewohner hat das gleiche Verständnis von Tierliebe.
Oft macht den Ordnungsbehörden auch falsch verstandene Tierliebe zu schaffen und verursacht große Kosten.

Die Zuständigkeit bei Verstößen gegen das Tierschutzgesetz und die Ausführungsgesetze sowie Landesverordnungen liegt beim Veterinäramt des Landkreises.

Sollten Sie irgendwelche Feststellungen machen, bei denen Sie der Meinung sind, das ist ein Verstoß gegen den Tierschutz, dann rufen Sie uns an. In diesem umfangreichen Aufgabengebiet sind wir auf die Hilfe angewiesen.

Überwachung des ruhenden Verkehrs und Bußgelder

Unerlaubte Abfallbeseitigung

Verkehrssicherung

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Im Zeitalter der mobilen Gesellschaft werden an die Straßen und Wege auch in unseren Gemeinden hohe Ansprüche gestellt. Nicht nur kurze Wege sind gefragt, sondern auch ein guter Straßenzustand und eine eindeutige Regelfestsetzung.

Anfragen und Wünsche, die den fließenden Verkehr betreffen, können Sie an uns richten. Wir leiten die Anregungen an die zuständige Behörde weiter. Die Zuständigkeit ist bei verschiedenen Straßenklassen auch unterschiedlich geregelt.

Sie haben als Bürger auch die Möglichkeit, in den Gemeindevertretersitzungen im Rahmen der Bürgerfragestunde, Ihre Wünsche und Anfragen vorzutragen.
Bei speziellen Fragen, die Ihnen nicht sofort in der Versammlung beantwortet werden können, wird durch die Verwaltung die zuständige Fachbehörde beteiligt. Sie erhalten dann eine ausführliche Antwort.

Parken - bezeichnet man als ruhenden Verkehr. Einige Verkehrsteilnehmer sind sehr großzügig in der Auslegung ihrer Rechte.
Das Amt ist zuständig für die Ahndung der Verkehrsordnungswidrigkeiten - im speziellen Fall für das verbotswidrige Halten und Parken von Kraftfahrzeugen - also für die "Knöllchen".

Im ländlichen Bereich ist das Parkplatzproblem nicht so gravierend. Es bedeutet aber, dass auch hier der § 1 der Straßenverkehrsordnung - Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme - gilt. Auch bei viel Platz sollte jeder Fahrzeughalter prüfen, ob er gerade hier wirklich halten oder parken darf.

Veterinärangelegenheiten

Winterdienst

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Von Kommunen ist nicht die Durchführung unbegrenzter Winterdienstpflichten gefordert. Es sind lediglich Maßnahmen einzuleiten und zu verwirklichen.
Eine Winterdienstpflicht für die Kommunen besteht nur im Rahmen der tatsächlichen und finanziellen Leistungskraft.

Dabei ist zu beachten, dass die Anforderungen an den Winterdienst in großen Städten ungleich höher sind als in ländlichen Gemeinden.

Dennoch gibt es einige Grundsätze, die zu beachten sind.

- Die Streupflicht hat Vorrang vor der Räumpflicht
- Gefährliche und verkehrswidrige Straßen sind vorrangig zu behandeln
- Fußgängerverkehr ist zu sichern

Wann muß gestreut und geräumt werden?

werktags
                     - bis ca. 8.00 Uhr
Sonnabend/Sonntag
    - bis ca. 9.00 Uhr

Die Kommunen haben diese Pflicht auch auf die Anliegen übertragen.
Sie müssen sich ebenfalls an diese Grundsätze halten.
Bei schwerwiegenden Schadensfällen durch das Außerachtlassen dieser Regeln und Pflichten, kann der Grundstückseigentümer zur Haftung herangezogen werden.